Korruptionsstraftaten finden fast täglich Erwähnung in der Presse. Dazu tragen eine erhöhte Sensibilität und entsprechende politische Vorgaben ebenso bei wie die Verschärfung bestehender und der Erlass neuer Strafbestimmungen in der jüngeren Vergangenheit. Die Fallgestaltungen im Korruptionsstrafrecht sind vielfältig und gehen über die Zahlung klassischer "Bestechungsgelder" weit hinaus: Die Einladung zu Veranstaltungen (VIP-Tickets etc.) kann ebenso die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nach sich ziehen wie Sponsoring-Aktivitäten von Unternehmen an Hochschulen und Kliniken, Kooperationen bei der Auftragsvergabe oder vergleichsweise geringfügige Zuwendungen an Amtsträger aus gesellschaftlichen Anlässen.

Für die von Ermittlungen betroffenen Personen und Unternehmen können die Korruptionsvorwürfe weit reichende Konsequenzen haben. Solche ergeben sich nicht nur aus massiven Reputationsgefahren und möglichen Strafen und Sanktionen (Geldbußen für Unternehmen), sondern auch daraus, dass in einigen Bundesländern inzwischen sog. Korruptionsregister geführt werden, in die betroffenen Personen und Unternehmen eingetragen werden können. Diese Einträge können der Beauftragung durch öffentliche Auftraggeber entgegenstehen und damit faktisch zu einer Auftragssperre in bestimmten Bereichen führen.

Krause & Kollegen verteidigen und beraten Einzelpersonen und Unternehmen auf dem Gebiet des Korruptionsstrafrechts. Sie koordinieren die Verteidigung von Mitarbeitern in Ermittlungsverfahren. Zur Vermeidung von strafrechtlichen Risiken beraten Krause & Kollegen Unternehmen zu Zulässigkeit und Grenzen von Sponsoring und vergleichbaren Aktivitäten.